Wie viel Schlaf brauche ich?

- Ob wir uns morgens fit und ausgeruht fühlen, hängt von unserem individuellen Schlafbedürfnis ab. Hier erfahrt ihr, wie viel Schlaf der Mensch wirklich braucht.

Wie viel Schlaf ist gesund?

Wie viel Schlaf braucht der Mensch wirklich?

Optimale Schlafdauer

Die allgemeine Regel "acht Stunden Schlaf" ist zu pauschal und gilt nicht für jeden. Manche Menschen sind nach sieben Stunden Schlaf erholt, andere brauchen eher neun oder zehn Stunden. Probiert es aus und stellt den Wecker zu unterschiedlichen Zeiten! Wie viel Schlaf ihr wirklich braucht, hängt oft von eurem allgemeinen Wohlbefinden, eurem Stresslevel, eurer Lebenssituation und auch von den vorigen Tagen ab. Habt ihr in letzter Zeit viel gearbeitet oder gefeiert, braucht euer Körper dringender Schlaf.

Habt ihr am Vortag Alkohol getrunken oder geraucht, schlaft ihr generell anders. Wenn ihr regelmäßig Sport treibt und dann eine gewisse Dauer verhindert seid, wird dem Körper die Bewegung fehlen und euer Schlaf unruhiger. Seid ihr hingegen Sportmuffel und macht ausnahmsweise eine große Joggingrunde oder Wanderung, werdet ihr wahrscheinlich sehr tief schlafen und am nächsten Tag sehr fit sein.

Schlaftypen

Grundsätzlich lassen sich zwei verschiedene Schlaftypen festmachen: Die Frühaufsteher und die Aufstehmuffel. Ob Lang- oder Kurzschläfer, Spät- oder Frühaufsteher: vieles hat mit der inneren Uhr und dem Biorhythmus zu tun und weniger mit einer generellen Lebenseinstellung. Langschläfer müssen nicht zeitgleich faul sein. Der Wecker erwischt sie häufig nur in der falschen Schlafphase. Dementsprechend schlecht ist die Laune dann. 

Schlafphasen - wie viel Schlaf braucht ein Mensch?

Unser Schlaf lässt sich in verschiedene Schlafphasen einteilen, den REM-Schlaf (REM=Rapid-Eye-Movement) und Non-REM-Schlaf, der sich noch einmal in Leichtschlaf und Tiefschlaf unterscheiden lässt. Die drei Schlafphasen Leichtschlaf, Tiefschlaf und REM-Schlaf (oft auch Traumschlaf genannt) wiederholen sich, je nach Dauer des Schlafes, vier bis sechs Mal in der Nacht und werden in Schlafzyklen von 90 Minuten unterteilt.

Klingelt der Wecker morgens, wenn ihr euch gerade mitten in einer Tiefschlafphase befindet, fällt euch das Aufstehen besonders schwer. Da kann es schon helfen, den Wecker mal eine halbe Stunde früher zu stellen, um der erneuten Tiefschlafphase zuvorzukommen. Hier müsst ihr vor allem eines: herumprobieren. Denn die Ausprägung und Dauer eurer Schlafphasen ist individuell. Am besten klappt es bei denjenigen, die einen ungefähr gleichen Tagesrhythmus haben und dementsprechend Vergleiche anstellen können. Habt ihr ein sehr unregelmäßiges und spontanes Leben, wird die Berechnung eurer optimalen Schlafzeit sehr schwierig. 

Schlafstörungen: Was wirklich hilft!

Leichter Aufstehen mit dem richtigen Wecker

Habt ihr einmal die für euch optimale Schlafdauer gefunden, werdet ihr euch in Zukunft viel fitter und ausgeruhter fühlen. Jolie.de-Tipp: Stellt euch euren Wecker morgens zehn Minuten früher – dann habt ihr noch Zeit, ein paar Minuten eurem Traum nachzuhängen, wach zu werden, den Tag zu planen oder mit eurem Liebsten zu kuscheln! Der Wecker sollte euch sanft wecken und euch nicht mit lautem Alarm und Rasseln aus dem Schlaf reißen. Ihr könnt euren Klingelton umstellen, euch mit Lichtweckern wecken lassen oder mithilfe von Schlaf-Apps eure Leichtschlafphase am Morgen finden lassen. Der Bewegungssensors des Handys kann eure zunehmende Bewegung registrieren und euch dann aus der Leichtschlafphase holen, ehe ihr wieder richtig einschlaft. Um es morgens etwas leichter zu haben, solltet ihr eure Vorhänge und Rollos nicht komplett zuziehen. Das morgendliche Licht wird euch das Aufstehen erleichtern!

Abnehmen im Schlaf?

Während der REM-Schlafphase ist der Körper am aktivsten. Informationen werden verarbeitet und der Mensch träumt. Die Phase ist durch die schnelle Bewegung der Augen unter den Lidern gekennzeichnet. Das Gehirn ist sehr aktiv, Atmung und Herzfrequenz beschleunigen sich und der Blutdruck steigt. Der Kalorienverbrauch kann in dieser Phase deshalb dem des Wachzustandes gleichen. Aber auch mit gezielter Bewegung vor dem Zubettgehen und der richtigen Ernährung könnt ihr im Schlaf abnehmen.    

Abnehmen im Schlaf: Die Idee der Dr. Pape Diät

Schön im Schlaf und Kurioses:

Kann man den eigenen Biorhythmus austricksen und was ist dran, dass die Smartphone-Nutzung unseren Schlaf beeinträchtigt? Hier lest ihr ein Interview zum Thema Biorhythmus und gesunder Schlaf. Ist mein Schlafverhalten gesund? Genügend Schlaf ist übrigens nicht nur eine Sache des Komforts, sondern auch ein wichtiger Beautyfaktor! Für schöne Haut, einen strahlenden Teint und wache Augen empfehlen wir: viel schlafen! Wahrscheinlich verdrängt ihr es gut, aber wir erzählen euch trotzdem wie viele Spinnen man im Schlaf isst!