Yvonne Willicks: 10 Tipps zum Wäsche waschen

- Wäsche wäscht sich leider immer noch nicht von selbst, weswegen wir regelmäßig entweder Zeit im Waschsalon verbringen, oder das Wäsche waschen, aufhängen und trocknen in unseren Alltag einplanen müssen. Doch welche Tipps und Tricks gibt es zum Thema Wäsche waschen? Braucht man viel oder eher wenig Waschpulver und wie voll sollte man die Waschmaschine beladen? Deutschlands Haushaltsexpertin Nummer eins, Yvonne Willicks, hat 10 Tipps zum richtigen Wäsche waschen parat.

Yvonne Willicks waschen

Blitzeblank: Mit den zehn Tipps von Yvonne Willicks wascht ihr eure Wäsche in Perfektion.

Yvonne Willicks gibt praktische Tipps

Yvonne Willicks ist Hauswirtschaftsmeisterin und arbeitet seit 2005 als Moderatorin und Koryphäe auf ihrem Gebiet für verschiedene TV-Anstalten. Seit 2010 läuft jeden Montag auf WDR das Format "Yvonne Willicks - Der große Haushaltscheck" bei dem sie alltäglichen Haushaltsproblemen und -mythen auf den Grund geht. Zum Thema Waschen gibt es da natürlich viel zu erzählen. Wer weiß schon so genau, ob bei 30 Grad Waschtemperatur die Wäsche wirklich sauber wird oder ob man regelmäßig Wasserenthärter benutzen sollte?

Wäsche Symbole: Bedeutung

Eine der ersten Fragen, die man sich beim Wäschewaschen stellt: Was bedeuten die Wäsche Symbole am Etikett der Kleidung? Die Bedeutung der Wäschezeichen könnt ihr dieser Tabelle entnehmen:

Wäsche Symbole und Bedeutung Wäschezeichen

Die Beutung der Wäschezeichen kennt nicht jeder ... diese Tabelle zeigt euch, wofür die Wäsche Symbole stehen.

10 Tipps zum richtigen Wäsche waschen

1. Das Fassungsvermögen der Waschtrommel voll ausnutzen. Keine Angst, die Waschmaschine darf ruhig voll sein, solange etwa eine Hand breit Platz in der Trommel ist, ist alles gut. Eine volle Waschmaschine spart Energie und Waschmittel.

2. Wäsche sortieren. Wer keine rosafarbenen Hemdchen, Tops oder Unterhosen haben möchte, trennt die Wäsche vor dem Waschen nach Farben. Generell gilt: Wäsche sollte nach bunt, weiß und fein sortiert werden. Außerdem sollte das entsprechende Waschmittel gewählt werden.

3. Waschmittel der Empfehlung gemäß dosieren. Viel hilft viel gilt nicht beim Thema Waschmittel, denn das sollte so dosiert werden, wie auf der Verpackung angegeben. Als Messbecher dient bei Flaschen die Dosierungskappe und bei Packungen Messbecher, die es kostenlos in Drogerien oder auf den Herstellerseiten im Internet zu bestellen gibt.

Wieviel Waschpulver verwenden?

Wer Schaumparties vermeiden möchte, dosiert das Waschmittel laut Packungsangabe.

4. Flecken vorbehandeln. Stark verschmutzte Wäsche kann auch die beste Waschmaschine ohne Vorbehandlung der Flecken nicht sauber waschen. Deshalb: Die verschmutzte Wäsche einweichen oder den Fleck mit Fleckensalz o.Ä. vorbehandeln.

 5. Flecken direkt behandeln. Alles, was noch nicht eingetrocknet ist, kann wesentlich besser aus den Fasern der Wäsche entfernt werden. Also schnell ran an den Fleck.

Was hilft gegen Deoflecken?

Zitronensäure hilft gegen Deoflecken und gelbliche Schweißrückstände. Die farblose, wasserlösliche Festkörpersäure. Zitronensaft enthält beispielsweise 5–7 % Zitronensäure. Sie ist eine der am weitesten verbreiteten Säuren im Pflanzenreich. Sie kommt aber auch in Äpfeln, Birnen, Himbeeren, Pilzen, Tabakblättern, im Wein und sogar in der Milch vor und tritt als Stoffwechselprodukt in allen Organismen auf. Zitronensäure wirkt kalklösend und wird nicht nur durch die saure Wirkung, sondern auch durch Bildung eines Kalzium-Komplexes oft in Reinigungsmitteln eingesetzt.

6. Niedrige Temperatur wählen. Wäsche wird bei niedriger Temperatur nicht sauber? Stimmt nicht. Bei normaler Verschmutzung reicht eine Waschtemperatur von 30 bis 40 Grad vollkommen aus. Bei besonderen Hygieneanforderungen oder aus medizinischen Gründen muss die Temperatur allerdings erhöht werden. Hier reichen 60 Grad im Normalprogramm.

7. Bleichehaltiges Vollwaschmittel verwenden. Schon bei 40 Grad wird die Bleiche im Waschmittel aktiviert und kann viele Bakterien, Pilze und Keime abtöten.

8. Auf Klassiker setzen. Auch wenn die Angebote im Geschäft von Spezialwaschmitteln bis zu den neusten kleinen Helfern reichen: Mehr als ein Vollwaschmittel, ein Color- und ein Feinwaschmittel braucht man nicht. Jedes weitere Produkt belastet die Umwelt nur unnötig (Herstellung, Verpackung, Transport, Müll).

Richtig waschen Tipps und Tricks

Viel Wäsche, wenige Produkte: Mehr als drei verschiedene Waschmittel braucht man nicht.

9. Wasserenthärter ade. Es ist nicht nötig, beim Wäsche waschen extra einen Wasserenthärter hinzuzugeben. Die meisten Pulver-Waschmittel enthalten ihn bereits. Wenn die Wasserhärte in eurer Region allerdings über 30 dh liegt, solltet ihr einen Wasserenthärter benutzen.

10. Reinigung nicht vergessen. Auch wenn man meinen könnte eine Waschmaschine sei der sauberste Ort der Welt: Ist sie nicht. Waschmaschinen sollten regelmäßig gereinigt werden, um Bakterien, Keime und Pilze zu entfernen. Hierzu entfernt ihr die Waschmittelschublade und reinigt sie unter fließendem Wasser. Kontrolliert den Dichtungsring an der Tür und entfernt Fremdkörper (Geld, Schlüssel o.Ä.), die sich dort versteckt haben. Reinigt den Flusensieb unter fließendem Wasser um schlechtem Geruch vorzubeugen und wascht in regelmäßigen Abständen bei 60 Grad im Normalprogramm (z.B. Handtücher und Baumwollbettwäsche) mit Waschpulver.

Wäsche waschen

Tipps zum Kleidung richtig waschen: Welcher Stoff muss wie gewaschen werden?

Acetat ist ideale Stoff für die Waschmaschine, denn diese seidenähnliche Chemiefaser auf pflanzlicher Basis ist knitterfrei und einlaufbeständig.
Was sind eure geheimen Waschtipps und -tricks?