Wie alt bin ich wirklich?

"Ausweis bitte!" - Während Teenies bei dieser Aufforderung oftmals zusammenzucken, ist sie für alle jenseits der 20 oder 30 meist ein Seelenschmeichler: Sehe ich wirklich jünger aus, als ich tatsächlich bin? Blöd nur, wenn man vom Gegenüber älter geschätzt wird - dann ist die Freude nicht mehr ganz so groß. Im Video seht ihr, wie schwer die Frage "Wie alt bin ich wirklich?" zu beantworten und was der Unterschied zwischen tatsächlichem und biologischem Alter ist.

20, 30 oder 40 - wie alt bin ich? Ein Blick auf den Ausweis verrät das wahre Alter. Doch körperliche und geistige Fitness sind oft aussagekräftiger als das Geburtsdatum.Viele Menschen können durchaus zehn Jahre jünger wirken, als sie tatsächlich sind. Aber eben auch älter.

Der Grund: Die menschlichen Zellen altern nach ihrem eigenen Rhythmus. Gerade die Haut ist ein wichtiger Altersindikator - daher solltet ihr frühzeitig an Anti-Aging denken. Doch am besten macht ihr erst einmal den Test und findet euer biologisches Alter heraus! Hoffentlich ganz ohne Zusammenzucken!

Kaum ein Geheimnis hüten Frauen so gewissenhaft wie ihr Alter. Wir machen einen Test und zeigen ein Foto von unserer Testerin Ulrike einigen Passanten. Sie sollen raten wie alt Ulrike wohl ist. Die Passanten schätzen Ulrike auf ein Alter zwischen Ende 20 und 36 Jahren. Ulrike:“ Innerlich fühle ich mich schon circa sieben bis acht Jahre jünger.“ Ist Ulrike tatsächlich so jung wie sie sich fühlt?

Im Präventionszentrum der Uniklinik in Hamburg will sie heute ihr wahres Alter ermitteln, das biologisch Alter. Denn körperliche und geistige Fitness sind oft aussagekräftiger als das Geburtsdatum.

Prof. Dr. Christoph Bamberger, Präventionszentrum Hamburg:
„Zellen altern in einem eigenen Rhythmus. Dieser Rhythmus muss nicht unbedingt genau dem kalendarischen Rhythmus entsprechen. Wir können durchaus bis zu zehn Jahre älter sein, als es im Pass steht oder eben auch jünger. Diese Spanne gibt es in der Tat.“

Besonders die Haut ist ein wichtiger Altersindikator. Mit den Jahren beschädigen Freie Radikale die Zellstrukturen. Die Haut wird trockener und schlaff.

Prof. Dr. Christoph Bamberger, Präventionszentrum Hamburg:
„Die Haut ist in der schwierigen Situation, sowohl externen Einflüssen ausgesetzt zu sein als auch dem was von innen kommt. Das können Gifte aus dem Stoffwechsel und aus der Umwelt sein, die aufgenommen werden. Die Haut hat also sehr viel zu tun um gesund zu bleiben.“