Finger weg! Wenn diese 5 Inhaltsstoffe in eurer Kosmetik enthalten sind, solltet ihr sie SOFORT wegwerfen

- Augen auf beim Kosmetik-Kauf! Viele Kosmetika enthalten aggressive Chemikalien, die Haut und Haar nicht nur schaden, sondern euch sogar richtig krank machen können. Wir haben eine Expertin gefragt, von welchen schädlichen Beauty-Wirkstoffen ihr besser die Finger lassen solltet! Hier erfahrt ihr außerdem, wie ihr Kosmetik selber machen könnt! So könnt ihr euch über die Inhaltsstoffe ganz sicher sein!

Kosmetik

Wie schädlich sind die Inhaltsstoffe in Kosmetik wirklich?

Obwohl auf den Tuben und Tiegelchen unserer liebsten Kosmetikartikel ellenlange Listen mit Wirkstoffen und Inhaltsstoffen stehen, wissen die wenigsten, was genau sie sich da eigentlich auf Haut und Haar schmieren. Das liegt daran, dass die meisten von uns mit Begriffen wie Triethanolamin oder Formaldehyd nichts anfangen können … und sie auch erst recht nicht aussprechen können. Bevor wir aber für euch jeden einzelnen Wirkstoff, der in Pflege- und Stylingprodukten enthalten ist, runterkauen, haben wir lieber Priv.-Doz. Dr. med. Marta Markowicz, die in Düsseldorf die Fachpraxis für Plastische und Ästhetische Chirurgie MM-Aesthetic leitet und zudem als Expertin für MediDate tätig ist, gefragt, von welchen Inhaltsstoffen ihr lieber die Finger lassen solltet. Wenn ihr also einen dieser fünf Wirkstoffe auf der Inhaltsliste eurer Kosmetik findet, solltet ihr sie schleunigst entsorgen und nie wieder nachkaufen!

Aluminium und Aluminiumsalze

"Dass Aluminium im Körper schädlich ist, hat schon eine Studie vom Bundesinstitut für Risikobewertung aus dem Jahr 2014 festgestellt", erklärt Priv.-Doz. Dr. med. Marta Markowicz. Aluminium ist vor allem in Deodorants und Antitranspirants enthalten und hemmt die Schweißbildung. Es wirkt antibakteriell und verschließt die Poren. Allerdings trocknet es die Haut auch aus. "Es besteht zudem der Verdacht, dass Aluminium Brustkrebs auslösen kann. Zwar gibt es Studien zu diesem Verdacht, doch die Behauptung ist noch umstritten. Außerdem wird vermutet, dass Aluminium das Risiko auf Alzheimer erhöht." Also, ab jetzt nur noch Deos ohne Aluminium kaufen!

Formaldehyd und Formaldehydabspalter

Formaldehyd, auch Formalin oder mnm genannt, ist eine konservierend und desinfizierend wirkende Substanz, die in zahlreichen Produkten des täglichen Lebens enthalten ist. Darunter: Desinfektionsmittel, Haushaltsreiniger, Farbe, Lacke, Bauprodukte und eben auch Kosmetik. Warum ihr eure Luxuskörper von Formaldehyd und Formaldehydabspaltern besser fern halten solltet? "Obwohl kein erhöhtes Krebsrisiko nachgewiesen werden konnte, wurde Formaldehyd nach zahlreichen epidemiologischen Untersuchungen als ein Stoff mit 'begründetem Verdacht auf ein krebserzeugendes Potenzial' eingestuft", so Priv.-Doz. Dr. med. Marta Markowicz. Deshalb ist Formaldehyd in Kosmetika auch in einigen Ländern wie Schweden oder Japan verboten. "Darüber hinaus kann es Haut und Haare austrocknen, die Haut sensibilisieren und schneller altern lassen sowie Zellen zerstören", sagt die Expertin.

Silikone

Dass die Silikone, also synthetische Stoffe aus Silizium und Sauerstoff, in vielen Shampoos schlecht für die Haare sind, hat sich ja bereits herumgesprochen. "Wirklich gefährlich sind Silikone aber nur, wenn man allergisch auf sie reagiert", entwarnt die Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie. Warum ihr Produkte mit Silikonen trotzdem besser meiden solltet? "Silikone in Haarpflegeprodukten beschweren die Haare. In Hautcremes können sie zudem die Poren dauerhaft beschweren."

Triethanolamin (TEA)

Triethanolamin wird bei der Produktion von vielen Seifen und Kosmetika verwendet. Obwohl es so häufig eingesetzt wird, ist es ziemlich gefährlich. So konnte laut Priv.-Doz. Dr. med. Marta Markowicz nachgewiesen werden, dass es krebserregende Nitrosamine bilden kann. Wenn ihr also den Ausdruck Triethanolamin oder TEA, Triaethanolamin-NG, Trolamin, Tricolamin, Tromethanin, Nitrilo-2,2N oder 2NN-Triethanol auf einem Beauty-Produkt seht, solltet ihr es schnell loswerden!

Nitrosamine

Nitrosamine, die sich meist aus anderen chemischen Zusatzstoffen wie Triethanolamin bilden, gelten gemeinhin als krebserregend. "Sie werden über die Haut aufgenommen und können sich zum Beispiel in der Leber oder den Nieren ansammeln und dort langfristigen Schaden anrichten", so Priv.-Doz. Dr. med. Marta Markowicz. Deshalb gilt: Alle Produkte mit Nitrosaminen sofort entsorgen!

Und was die guten Wirkstoffe sind, verraten wir euch hier:

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Die Parfümerien sind rappelvoll mit Kosmetik mit abgefahrenen Inhaltsstoffen wie Hyaluron, Retinol oder Calendula. Doch was diese Stoffe bewirken und welchen Effekt sie auf die Haut haben, wissen nur die Wenigsten. Deshalb haben wir Daniela Marin, Hautpflegeexpertin von Kiehl’s, um Hilfe gebeten. Uns hat die Fachfrau die zehn wichtigsten Kosmetik-Inhaltsstoffe, deren Wirkung und ihren Einsatz erklärt.
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