Rasierter Schambereich höhere Fruchtbarkeit?

- Wie bitte? Allein aus Sicht der Evolution sollte es doch anders sein und der Mann sollte mit einem buschigen Schambereich höchste Fertilität in Verbindung bringen. Denkste! Eine nicht ganz repräsentative, dennoch schlüssige und ebenso spannende Untersuchung gibt uns Aufschluss darüber, wie Wissenschaftler auf solch eine Annahme kommen konnten. Hier noch einmal die These: Männer assoziieren mit dem glatten Schambereich einer Frau eine höhere Fruchtbarkeit. Und jetzt bringen wir Licht ins Dunkel...

Männer assoziieren mit einem rasierten Schambereich höhere Fruchtbarkeit

Weniger Schamhaar höhere Fruchtbarkeit?

Eigentlich ist es ganz plausibel und auch mit der "Evolution" in Einklang zu bringen. Schließlich entwickeln wir uns auch ständig weiter. So sind wir mittlerweile in einigen Kulturen daran gewöhnt, dass Frauen ihre Achsel-, Bein- und auch das Schamhaar rasieren, wachsen, trimmen und so weiter.

Schamhaarentfernung: So riskant ist es

Klar, dass man sich an diesen Anblick gewöhnt. Während der Anblick eines behaarten Intimbereichs eher eine Seltenheit darstellt. Der angesagte Full Bush Brazilian bezeichnet da eine Ausnahme, aber das ist ein anderes Thema.

Intimfrisur - was mögen Männer lieber?

Laut einer Umfrage der Huffington Post und AskMen, bei der 5.000 Männer befragt wurden, kristallisierte sich schon ein klarer Trend hinsichtlich der Intimfrisur einer Frau heraus. So gaben 41 Prozent der Männer an, lieber keine Haare im Schambereich ihrer Angebeteten vorfinden zu müssen.

Das Intimrasur-Voting

38 Prozent fanden Haare im Intimbereich in Ordnung, so lange diese getrimmt seien. 15 Prozent der Befragten haben keine Präferenz und NUR 5 Prozent von 5.000 Männern freuen sich über naturbelassene Schambereiche.

Und jetzt kommen wir zur These, die Psychologie Professor Dr. Christopher Burris von der St. Jerome's UniversitätWaterloo aufstellte: Männer gehen bei einem getrimmten und/oder gewachsten Intimbereich von einer höheren Fruchtbarkeit aus. Warum? Das erklärt schon fast die obenstehende Umfrage.

Durch den hohen Anteil von Frauen, die sich untenrum wachsen oder rasieren, ist es beinahe schon Gewohntheit für Männer. Auch spielen Pornos eine große Rolle. Dort findet man kaum noch Körperbehaarung, sofern es nicht ausdrücklich gewünscht ist. So werden auch schon junge Männer an den getrimmten Intimbereich der Frau gewöhnt.

Pornos für Frauen

Behaarung assoziiert Testosteron

Ein weiterer Punkt, der für die These des Professors sprechen könnte, ist die Tatsache, dass Männer dazu neigen, einen verstärkten Haarwuchs mit Testosteron in Verbindung zu bringen. Das schreckt ab. Ist aber auch nur eine Vermutung, die während der Untersuchung aufkam.

Aber jetzt mal ganz ehrlich: Wenn ein Typ wirklich auf euch steht und euch mag, dann ist es ihm herzlich wurscht, ob ihr euch ein Herz rasiert oder einen Busch stehen habt. Denn, und das fand der Herr Professor auch heraus, nur 9 Prozent der Befragten haben schon mal eine Frau wegen zu viel Behaarung verlassen oder auf den Sex verzichtet. Mit der "Idiotenquote" kann man leben, oder was meint ihr?

Bin ich seine wahre Liebe?