Nichtraucher werden – so funktioniert‘s

Rauchen: Gewohnheit, Genuss, Sucht, Stressbewältigung – Menschen greifen aus vielen verschiedenen Gründen zum Glimmstängel. Experten schätzen, dass es in Deutschland rund 15 Millionen Raucher gibt, fünf von sechs wollen Nichtraucher werden. Die neu entwickelte MOVE-Methode will dabei helfen, mit dem Rauchen aufzuhören und setzt bei der Rauchentwöhnung nicht auf Verbote, sondern auf persönliche Stärken. Dr. Rainer Schneider hat das Programm "Nichtraucher" entwickelt – und erklärt, was dahintersteckt.

Nichtraucher werden - kann das mit der MOVE-Methode klappen? (Bild: Thinkstock)

Nichtraucher werden - kann das mit der MOVE-Methode klappen? (Bild: Thinkstock)

Jeder kann Nichtraucher werden, wenn er das möchte. Er muss nur den für ihn persönlich richtigen, optimalen Weg finden, um sich von der Sucht zu befreien, sagt der Psychologe Dr. Rainer Schneider. Die von ihm entwickelte MOVE-Methode ("Motivationsbasierte Verhaltensänderung", basiert auf der komplexen PSI-Theorie) unterstützt Raucher dabei.

Sie setzt an zwei Punkten an, um den Leuten zu helfen, Nichtraucher zu werden:
1. Jeder Mensch motiviert sich auf seine spezielle Weise

2. Jeder Mensch steuert sein bewusstes und unbewusstes Verhalten auf verschiedene Arten
Wer ein Ziel wie das Nichtrauchen erreichen will, muss wissen, welcher Motivations-Typ er ist, um erfolgreich zu sein. Insgesamt zwölf Typen hat Dr. Rainer Schneider ausgemacht. Eine halbe Stunde sollte man sich schon Zeit nehmen, um den ausführlichen psychologischen Test (mit 88 Fragen) auf www.move-methode.de zu beantworten. Doch der Aufwand lohnt sich. Denn herauskommen keine pauschalen Tipps, sondern typgerechte konkrete, praktische Hilfestellungen für das Rauch-Entwöhnungsprogramm. Der Test inklusive Feedback, Audio-Datei und Anleitungen kostet 39,90 Euro.

Zigarette nein danke!

"Meine Methode setzt bei den Stärken des Einzelnen an. Mithilfe des Tests wird festgestellt, was jemand gut kann. Das kann er dann nutzen, um abzustellen, was er nicht mehr möchte – zu rauchen", sagt Dr. Rainer Schneider. Nichtraucher werden auf der Basis eines Persönlichkeitstests also.

Denn: "Was den einen anspornt, funktioniert beim anderen gar nicht." So brauchen manche Menschen exakte Zielvorgaben und messbare Ergebnisse. Andere erreichen ihr Ziel, Nichtraucher zu werden, am besten, wenn sie sich emotionale Unterstützung bei Gleichgesinnten suchen und ihr Vorhaben in einen größeren Zusammenhang stellen, zum Beispiel gesünder zu leben.

Ob Nikotinpflaster oder Hypnose – solche Ansätze funktionieren nur dann gut, wenn der Nutzer auch die entsprechenden Veranlagungen mitbringt, weiß der Psychologe.

Außer dem Entwöhnungs-Programm gibt es von Typ zu Typ verschiedene Notfallprogramme. "Bei jeder Rauchentwöhnung kommt eine Hürde, wo der Druck sehr groß wird, wo man denkt, jetzt kann ich nicht mehr, jetzt muss ich eine rauchen", erklärt der Psychologe. Dann sei es wichtig zu wissen, wie man am besten mit diesem Druck umgeht. „Es gibt nicht die schlechthin richtige Methode zur Nikotinentwöhnung, aber es gibt die richtige Methode für einen bestimmten Typ. Dieser Ansatz macht unser Programm einzigartig.“

Und diese Methoden gibt es, um Nichtraucher zu werden - klickt euch durch unsere Galerie!