Movember: Schnurrbärte für den guten Zweck

- Sportler, Schauspieler, Musiker und Ben, Stefan und Tom von nebenan: Jedes Jahr im November machen Männer weltweit den Monat zum Movember (von engl. Mustache). Sprießende Oberlippenbärtchen und stattliche Schnurrbärte: Für uns Frauen ist es hauptsächlich amüsant zu sehen, welcher Movember-Teilnehmer sich überhaupt einen richtigen Schnurrbart wachsen lassen kann. Doch hinter der Aktion steht viel mehr als ein paar Wochen ohne Rasur: Der Movember soll - etwa analog zum Oktober als "Breast Cancer Awareness Month" - auf die Männergesundheit aufmerksam machen und als Aufruf dienen, zur Vorsorge zu gehen.

Benedikt Höwedes für Movember

Was ist der Movember?

2016 feiert der Movember sein 13-jähriges Bestehen. 2003 wurde der Schnorres-Monat in Australien ins Leben gerufen. Die Idee dahinter: Männer sollten sich im November einen Schnurrbart wachsen lassen, um für einen guten Zweck zu werben. Heute ist die Movember-Stiftung in 21 Ländern aktiv und allein in Deutschland nahmen 2014 über 10 000 Personen daran teil. Schnurrbärte wohin das Auge sah. Über die Jahre kamen bis dato mehr als 500 Millionen Euro an Spenden zusammen, schließlich geht es beim Movember primär darum, auf weitverbreitete Männerkrankheiten wie Prostatakrebs und Hodenkrebs aufmerksam zu machen. In Deutschland wurden im Movember 2014 beispielsweise über 450 000 Euro Spenden gesammelt, die an den Förderverein Hilfe bei Prostatakrebs gehen. Dort wird wiederum in die Forschung investiert. Denn Zahlen lügen nicht: Prostatakrebs ist die am häufigsten diagnostizierte Krebsart und die dritthäufigste Todesursache bei deutschen Männern. 

Mitmachen beim Movember

Man kann sich über monetwork.co/wilkinson-handball-motivation als einzelnes Mitglied oder als Team anmelden. In den sozialen Netzwerken kann der Hashtag #wilkinsonhandballmotivation verwendet werden, um auf das Thema Männergesundheit aufmerksam zu machen.

Sportler nehmen am Movember teil

In den USA sind die Eishockey-Cracks der NHL in jedem Jahr weit vorne dabei und lassen ihre Schnurrbärte wachsen und auch in Deutschland machen immer mehr professionelle Sportler von der Fußball- bis zur Basketball-Bundesliga mit. Die deutsche Movember-Stiftung hat 2014 zum Beispiel Fußballer und Weltmeister Benedikt Höwedes als Testimonial gewinnen können. Dieses Jahr beziehen Wilkinson, die schon von Anfang an in Deutschland dabei sind, die gesamte Handballcommunity der DKB Handball Bundesliga mit ein. Mit dabei ist auch Kapitän Uwe Gensheimer, der sich im Movember einen Mustache stehenlassen wird.

Der Kapitän der Deutschen Handball Nationalmannschaft Uwe Gensheimer unterstützt den Movember 2016

Was machen "Mo Sistas"?

Doch auch Frauen können am Movember teilnehmen. Ganz ohne Damenbart, natürlich. Denn wer sich auf www.movember.com als sogenannte "Mo Sista" registriert, verpflichtet sich dazu, im Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis für den Movember zu werben und möglichst viele männliche Mitstreiter zu gewinnen.

Movember Mo Sista

Model Kate Upton ist 2013 eine "Mo Sista" gewesen.

Spenden für den Movember

Startschuss ist wie jedes Jahr am 1. November. Die gesammelten Spenden kommen Forschungsprojekten zugute, die sich für die Verbesserung der Männergesundheit engagieren. Ob als einzelner "Mo Bro" oder im Team: Wer die meisten Spenden sammelt (hier gilt es über die sozialen Netzwerke, den Freundeskreis & Co. Werbung für die eigene Sache zu machen), landet in der online veröffentlichten Rangliste ganz oben.

Collin Farrell und Florian David Fitz Movember

Colin Farrell und Florian David Fitz tragen auch außerhalb der "Movember-Saison" Schnurrbart...

Machen eure Männer beim Movember mit?