Wirkung und Zubereitung von Matcha Tee

Schön und schlank mit Matcha Tee? Stars wie Mila Kunis und Liv Tyler sollen den Gehimtipp in Sachen Beauty und Detox aus Japan lieben. Der fein gemahlene grüne Tee soll beim Abnehmen helfen, antioxidativ wirken und den Fettabbau unterstützen. Wir haben den Matcha Tee getestet und alle Infos zu dem vermeintlichen Zaubertrank.

Matcha Tee

Matcha Tee macht fit und hält gesund.

Matcha Tee aus Japan

Die Japaner verwenden den Matcha Tee, wie wir Kakao verwenden: als Heißgetränk, für köstliche Gerichte und Süßigkeiten. In den USA gibt es Matcha bereits in vielen Coffee Shops, z.B. als Matcha Latte, Matcha, Smoothie oder Matcha Shake. Aber was ist Matcha eigentlich genau und was kann Matcha?

Abnehmen mit Matcha Tee?

Dem hochwertigen Grünteepulver wird eine entschlackende Eigenschaft nachgesagt. Hollywood-Sternchen schwören während ihrer Schlankheitskuren auf Matcha. Japanische Forscher haben sogar herausgefunden, dass insbesondere die Katechine im Matcha Tee den Fettabbau im Körper fördern.

Matcha Tee gegen unreine Haut?

Doch damit nicht genug: Die antioxidativen Fähigkeiten von Matcha unterstützen auch ein gesundes Hautbild, denn sie bewahren vor vorzeitiger Hautalterung. Matcha Tee hilft bei unreiner Haut! Auch bei zu hohen Blutdruck kann Matcha helfen, da die Katechine im Grünteepulver die Kohlenhydratresorption bremsen und somit einen hohen Blutzuckerspiegel vermindern.

Das feine Matcha Pulver ist Dank zwei bis vier Prozent Koffein wie alle grünen Tees ein Wachmacher. Anders als bei normalem Tee, trinkt man die Blätter bzw. das Blattpulver mit, was Vorteile für die Gesundheit haben kann. Den verschiedenen Wirkstoffen im Tee werden besonders gesundheitsfördernde Eigenschaften nachgesagt: Laut einigen Studien wirkt der dreimal so hohe EGCG-Anteil des Tees entzündungshemmend und unterstützt das Immunsystem.

Bei Krebs bescheinigen Studien ein gehemmtes Tumorwachstum. In der Alzheimerforschung laufen derzeit Studien zu EGCG.

Wie wird Matcha Tee gewonnen?

Matcha Tee besteht aus vermahlenen Blättern des Tencha, der hochwertigsten Grünteesorte die es gibt. Matcha wurde vor ca. 800 Jahren von buddistischen Mönchen entdeckt. Die Tee-Pflanzen werden in den letzten Wachstumswochen überschattet, um die Bildung von Chlorophyll und beruhigenden Aminosäuren zu fördern.

Die Blätter werden anschließend per Hand gepflückt und gedämpft, um die Inhaltsstoffe zu erhalten. Anschließend wird der Blattstrunk und die Blattrippen entfernt - nur der beste Teil des Blattes wird dann zu einem ganz feinen Pulver gemahlen.

Was kostet Matcha Tee

Der beste Matcha kommt aus Japan. Die Kunst der Matcha-Produktion beherrschen nur einige Teebauern, deshalb wird nur wenig Pulver produziert und das erklärt warum der Tee so teuer ist (eine 30 Gramm-Dose kostet ca. 25 Euro). Zudem konsumiert die Teetrinkernation die guten Blätter lieber selbst.

Bei uns gibt es den Matcha To-Go von Aiya zum Beispiel in den Meyerbeer Coffeshops oder Online unter teegschwendner.de.

Wie steht's um eure Nährstoff-Bilanz?

Was kann der Matcha Tee noch?

Matcha liefert dem Körper viele Vitamine, Mineralien, Antioxidantien und Ballaststoffe. Dank der zahlreichen gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe sorgt Matcha für einen wachen Geist. Gleichzeitig wirken die enthaltenen Aminosäuren beruhigend und ausgleichend, wodurch sich Matcha besonders gut als sanfter Energie-Kick eignet, z.B. bei längeren Tagen im Büro oder vor einem langen Meeting.

So wird der Matcha-Tee zubereitet:

Basisrezept: Ungefähr ein halber Teelöffel des feinen Pulvers werden mit 80 Grad heißem Wasser in einer Tasse aufgebrüht. Dann muss mit einem Bambusbesen (dem Chasen) der Tee solange geschlagen werden, bis er schaumig ist. Je mehr Schaum, umso besser.

Für den Matcha-Latte zusätzlich aufgewärmte Kuhmilch/Sojamilch oder Mandelmilch dazugeben. Je nach Geschmack, den Tee mit weniger Wasser verrühren.

Hier gibt's weitere Matcha-Rezepte!

Wir haben Matcha-Tee getestet:

Wir haben für euch den Selbsttest gemacht und uns 4 Wochen lang morgens einen "Aiya Ceremonial Matcha Hikari"-Tee angerührt. Die erste Tasse Matcha-Tee war etwas gewöhnungsbedürftig. An den bitteren, etwas algigen Geschmack muss man sich erst gewöhnen.

Das Schaumigschlagen funktioniert mit dem kleinen Bambusbesen optimal und wurde nach und nach zu einem morgendlichen Ritual. Jetzt sind wir süchtig nach dem grünen Tee zum Anrühren. Dank des Koffeins macht der Tee wach und das hält den ganzen Tag an - man fühlt sich voller Energie.

Ein anderer Effekt stellte sich nach regelmäßigem Konsum ein: Man nimmt ab, fühlt sich irgendwie schlanker und bleibt es auch. Wir hatten das Gefühl, der Körper speichert weniger Wasser in den Zellen, denn die Haut fühlt sich fester an. Außerdem verfeinert sich das Hautbild und man ist im Alltag viel ausgeglichener.

Wir sind begeistert!

Warum grüner Tee so gesund ist? Hier erfahrt ihr es!