Kunstnägel: Künstliche Nägel selber machen

Egal ob French Nails oder Lack in Trendfarben - wenn die Nägel schön aussehen, ist das schon mal die halbe Miete. Wer zu brüchigen, spröden oder splitternden Nägeln neigt, für den sind Kunstnägel eine tolle Alternative. Hier sind alle Infos auf einen Blick - plus Catwalk-Trends und Promi-Schau!

Kunstnägel

Auch auf den Runways noch immer ein Thema: Kunstnägel. Hier Chrom-Nägel bei Baja East.

Kunstnägel: Welche Arten gibt es?

Die bekannteste und am weitesten verbreitete Methode ist die Nagelverstärkung bzw. die Nagelverlängerung mit Gel oder Acryl. Beides wird von Nagel- und Kosmetikstudios angeboten und funktioniert vom Prinzip her gleich: Die Naturnägel werden mit einer speziellen Feile angeraut, je nach Wunsch wird zusätzlich noch ein zugefeilter Kunstnagel, ein sogenannter Tip aufgeklebt.

Was kosten Kunstnägel?

Dann wird das Gel (ein lichthärtender Kunststoff, der übrigens auch in der Zahntechnik verwendet wird) oder Acryl (eine Mischung aus spezieller Acryl-Flüssigkeit und -Pulver) aufgetragen und gehärtet - bei der Gelmethode unter einer UV-Lampe, Acryl härtet an der Luft. Nach ca. drei bis sechs Wochen muss die Gel-, bzw. Acryl-Schicht wieder aufgefüllt werden, da der natürliche Nagel wächst und so zwischen Kunstnagel und Nagelhaut eine Lücke entsteht.

Kunstnägel Piercing

Der Vorteil von Kunstnägeln? Der Fantasie sind fast keine Grenzen gesetzt.

Gelnägel selbst aufkleben

Die Gelmethode lässt sich auch prima daheim anwenden, mit der richtigen Ausrüstung. Von Fing'rs gibt es UV-Sets (um 19 Euro), die unter einer UV-Lampe aufgeklebt werden können, in Profi-Qualität für Zuhause.

Soll es mal ganz schnell gehen, können Sie auch auf die altbewährte Methode zurückgreifen und sich künstliche Nägel (z.B. von ARTDECO, in Drogerien erhältlich) einfach aufkleben. Diese Kunstnägel bestehen aus Kunststoff und werden mit einer Art Sekundenkleber über den kompletten Naturnagel geklebt.