Entschlacken: So geht's!

Helft eurem Körper beim Entschlacken! Schnell sind die Kilos angefuttert und bis man sie wieder losbekommt, dauert es dann schon länger. Aber nicht nur die Waage zeigt fiese Veränderungen - eine weitere Folge ist die Übersäuerung des Körpers: Mit den Kilos setzen sich Säureschlacke im Organismus fest. Vor allem Fleisch, Eier, Zucker, Nikotin und Kaffee gehören zu den Übeltätern. Und wenn der Körper nicht mehr gegen die Mengen ankommt, übersäuert er. Deshalb unser Tipp: regelmäßig entschlacken! Wir verraten euch, wie ihr euren Körper entschlacken könnt, damit eure Haut schön und straff bleibt!

Mit viel Obst, Gemüse und Wasser kann man seinen Körper regelmäßig entschlacken und Cellulite vorbeugen.

Viel Obst und Gemüse - das ist gesund. Je bunter die Mischung, desto mehr Nutzen zieht der Körper daraus!

Unser Bindegewebe ist die Grundlage für einen knackig straffen Körper. Aber durch falsche Ernährung und zu wenig Bewegung wird das Bindegewebe übersäuert und zeigt das nach außen hin als Cellulite! Daher: Entschlackt euren Körper!

Was ist Verschlackung?

In jeder Sekunde entstehen in unserem Körper zahlreiche Säuren – vor allem aus "säurebildenden" Lebensmitteln wie Fleisch, Eiern und anderem tierischen Eiweiß, Zucker, Cola, Nikotin, Kaffee und anderen Genussmitteln. Niere, Haut Cellulite und Lunge scheiden die Säuren im Normalfall aus. Ist der Konsum aber zu hoch und euer Körper nicht schnell genug, kommt es zu einem "Säure-Stau". Euer Körper übersäuert - Folgen sind unter anderem chronische Erkrankungen, Entzündungen, Infektionen und Cellulite.

Ein gesunder Organismus baut solche Säureschlacke ab. Raucht ihr viel, ernährt euch schlecht und unausgeglichen oder habt viel Stress? Dann nehmt euch ab und zu Zeit für euren Körper und das Entschlacken! Schon mit kleinen Umstellungen und Maßnahmen könnt ihr viel für eure Vitalität tun!

Basische Ernährung als Grundlage

Do's: Da unser Körper zwar Säuren, aber keine Basen produzieren kann, darauf achten, basische Lebensmittel zu sich zu nehmen. So bleibt der Säure-Basen-Haushalt im Gleichgewicht. Gut geeignet sind frisches Gemüse wie Spinat, Blumenkohl und Brokkoli, Milchprodukte wie Molke oder Sojamilch, frisches Obst wie Grapefruit, Apfel oder Papaya, Mandeln und Nüsse.

Don'ts: Wenig "süße" Lebensmittel verwenden, da der Körper dann zuviel Säure produziert. Darunter fallen Fleisch, Käse, Weißmehl, Kaffee und Alkohol!

Viel Wasser, Gemüse und Frischobst ist das Geheimnis beim Entschlacken.

Wie kann man gesund Entschlacken?

Es gibt etliche Entschlackungsmethoden und auch beim Fasten, vielen Frühjahrskuren und Diäten werden Säureschlacke gelöst. Damit die Säuren aber auch wirklich vollständig ausgeschieden werden, muss das Entschlacken mit viel Wasser und Mineralstoffen begleitet werden. Und wenn euer Körper Ruhe und Entspannung braucht, müsst ihr sie ihm geben.

Gesund Entschlacken heißt also:

Mineralstoff- und Enzymzufuhr erhöhen - besonders durch mehr Gemüse und Frischobst, Kräutertees, Basenpulver und -drinks und Bitterpflanzen.

Schlacken lösen: Durch spezielle bittere Kräutertees und allgemein durch ausreichend Bewegung wie Walking, Gymnastik, Schwimmen, Langlauf-Skifahren oder Fahrrad.

Schlacken ausschwemmen: Durch Bäder, Körperpackungen mit bestimmten Wirkstoffen, und Thalasso-Anwendungen werden abgelagerte Zwischen- oder Endprodukte des Stoffwechsels ausgeschieden.

Und zuletzt auch die Seele entschlacken: Wer Zuhause, in der Beziehung oder im Job ständigem Stress ausgesetzt ist, sollte beim Entschlacken bewusst auf den eigenen Körper hören, Ruhepausen einlegen und Stress vermeiden. Das hilft dem ganzen Organismus und eurer Laune!

Generell: Durchblutung und Energiesystem aktivieren. Macht Sport und unterstützt euren Körper beim Entschlacken.

Heilfasten

Auch das Heilfasten ist eine gesunde Möglichkeit seinen Körper von Giftstoffen zu befreien und zu entschlacken!

Heilfasten bezeichnet den bewussten Verzicht auf Nahrungsaufnahme innerhalb eines begrenzten Zeitraums. Hierbei handelt es sich nicht um eine Diät , sondern um eine Kur. Sofern das Heilfastenkorrekt durchgeführt wird, entsteht kein Hungergefühl.
BeimHeilfastenwird der Körper von sämtlichen Giftstoffen und Schlacken befreit. Hierdurch werden die Abwehrkräfte des Körpers gestärkt. Heilfasten führt zu gesteigerter Energie, Leistungsfähigkeit und guter Laune.
Wie funktioniert Heilfasten? Zu Beginn wird eine Darmreinigung vorgenommen, die auch das Einnehmen von Glaubersalz beinhaltet. Der eigentliche Start des Heilfastens wird durch einen so genannten Entlastungstag eingeläutet; an diesem Tag nimmt man entweder Obst und Rohkost, oder Reis, zu sich.
Das Prinzip des Heilfastens soll vorbeugend funktionieren, kann aber auch chronische Krankheiten lindern oder heilen.
Durch das Heilfasten kann man jedoch auch eine Ernährungsumstellung vornehmen – denn nachdem der Körper entschlackt wurde, garantiert eine gesunde, ausgewogene Ernährung ein besseres, schadstofffreies Körpergefühl.
Viel Trinken ist während des Heilfastens sehr wichtig: Vor allem Wasser, aber auch Tee, Säfte und Suppenbrühe zählen dazu. Die heilende Wirkung der Fastenkur setzt laut Experten nach einem Zeitraum von 14 Tagen ein.
Anhänger des Heilfastens, die z.B. einmal jährlich – vor allem im Frühjahr – eine solche Kur durchführen, stufen das Heilfasten als spirituelle Erfahrung ein, als Möglichkeit, innezuhalten.
Fachliche Beratung zum Thema Heilfasten gibt es z.B. bei der Ärztegesellschaft Heilfasten und Ernährung e. V.

Fasten als Heilmittel: Die Schroth Kur

Johann Schroth (1798 - 1856) setzte erstmalig im 19. Jahrundert das Fasten als Heilmittel ein. Er hatte beobachtet, dass erkrankte Tiere kaum Nahrung und sehr wenig Wasser aufnehmen. Schroth folgerte aus dieser Wahrnehmung, dass Nahrungsentzug sich auch beim kranken Menschen positiv auswirkt und damit die Selbstheilungskräfte stärkt. Er entwickelte ausvier aufeinander abgestimmten Komponenten- Trockentage, große und kleine Trinktage, Bewegung im Freien, feuchte Packungen - die Schroth Kur.
Zu Zeiten Schroths bestand die feste Nahrung an Trockentagen aus altbackenen Brötchen, Getreidebreien und Backpflaumen. Die Nahrung sollte langsam gekaut und gut eingespeichelt werden. An den großen und kleinen Trinktagen gab es kleine bis mittlere Mengen Weißwein, der auf viele Stunden verteilt getrunken werden sollte. Ergänzt wurde die Schroth Kur tagsüber durch Spaziergänge und Luftbäder, in der Nacht durchfeuchtwarme Körperpackungen, die das Schwitzen anregen sollten.
Heute gibt es neben der Original Schroth Kur zahlreiche Varianten, die sich an den ernährungsphysiologischen Erkenntnissen unserer Zeit orientieren. Spezielle Fachkliniken, aber auch Wellness-Hotels, begleiten dieKurgäste für 2 bis 4 Wochen. Die Kur erfordert einige Selbstdisziplin und sollte nach Möglichkeit unter ärztlicher Aufsicht stattfinden. Während der Schroth Kur besteht die Ernährung aussalzfreier, basischer Kostohne Fett und tierischem Eiweiß. An den großen und kleinen Trinktagen gibt es eine an genauen Vorgaben ausgerichtete Trinkverordnung mit täglich variierender Flüssigkeitsmenge. Der Weißwein wird in vielen Einrichtungen ersetzt durch Tee und frische Obstsäfte, sowie salzloser Gemüsebrühe. An den Trinktagen sollten Kurgäste sich viel bewegen und im Freien aufhalten. Während der Trockentage steht eine Ruhephase im Fokus, um die seelische und körperliche Regeneration zu festigen. Die so genannten Schroth`schen Packungen, beziehen auch dieHaut als größtes Organ unseres Körpers mit in das Kurgeschehen ein.
Für eine Schroth Kur gibt es vielfältige Indikationen. Im Rahmen der Entgiftung und Entschlackung des Körpers werden u.a. Herz-Kreislaufstörungen, Weichteilrheumatismus, Allergien und Migräne genannt.

Im Fasten-Check auf Jolie.de findet ihr übrigens die Anleitungen für verschiedene Fastenformen, außerdem haben wir die besten Detox-Facts zum Entgiften für euch!

Zum Schluss noch ein Tipp: Marma-Massage
Bei dieser ayurvedischen Massage werden die Vitalpunkte (Marma-Punkte) des Körpers durch sehr starken Druck massiert. Diese Technik entschlackt, entgiftet und führt zu neuer Vitalität.