Einschlafstörungen – Gründe und Ursachen

Einschlafstörungen: Fast jeder von uns kennt das Problem. Sekunden werden zu Minuten und Minuten zu Stunden. So sehr wir es auch wollen und versuchen, wir können einfach nicht einschlafen! Anstatt uns im Schlaf zu erholen, werfen wir uns von einer Seite auf die andere und fühlen uns am nächsten Morgen wie gerädert. Doch wie können wir wirksam Einschlafstörungen bekämpfen?

Einschlafstörungen können verschiedene Gründe haben

Gründe für Einschlafstörungen

Für Einschlafstörungen gibt es viele Gründe

Die gute Nachricht zuerst: Nicht jeder, der ein paar Nächte hintereinander nicht gut einschläft, leidet an einer ernsthaften Einschlafstörung, die medizinisch oder therapeutisch behandelt werden muss. Wenn wir Probleme im Kopf wälzen, wälzen wir uns oft auch in den Kissen. Der Grund: Wer psychischen Stress hat, kann nicht abschalten und entspannen – eine Grundvoraussetzung, um einzuschlummern.

Nicht einschlafen, nicht durchschlafen, viel zu früh aufwachen – all das kann uns die für uns so notwendige Entspannung rauben. Einschlafstörungen sind besonders nervenaufreibend, weil die Befürchtung ansteigt man finde in dieser Nacht gar keinen Schlaf mehr. Einschlafstörungen können unterschiedliche Ursachen haben. Zum Beispiel Depressionen, Migräne, Herz- und Kreislauferkrankungen, hormonelle Umstellungen, Tinnitus, Schnarchen, Schlafwandeln oder ein durch Schichtarbeit oder häufigen Jetlag gestörter Schlaf-Wach-Rhythmus – um nur einige zu nennen.

Die nächtliche Unruhe muss aber nicht sein: Zunächst kann man gegen Einschlafstörungen tatsächlich das klassische „Schäfchenzählen“ ausprobieren. Das lenkt von Alltagsproblemen ab und die Psyche kann sich entspannen. Viele schwören auch auf Sport, ein warmes Bad oder ein Glas warme Milch. Im Zweifelsfall hilft der Gang zum Arzt und ein bisschen Geduld, denn nicht immer lassen sich die Gründe für Einschlafstörungen auf Anhieb finden.
Ein ausführliches Gespräch über Schlafgewohnheiten, die bisherige Krankengeschichte und die momentane Lebenssituation, körperliche Untersuchungen und ein Schlaftagebuch sind dann der erste Schritt, um die Ursache für Einschlafstörungen zu finden.