Cronuts: Wir haben den Test gemacht

Cronuts sind zurzeit in aller Munde: Jeder spricht über die donutförmigen Kalorienbomben, die in New York von Dominique Ansel im Mai 2013 erfunden wurden. Jetzt ist der Trend auch nach Deutschland geschwappt und Bäckereien oder Cupcake-Läden in einigen Großstädten bieten bereits Cronuts an. Auch in München bekommt ihr zum Beispiel bei "Wir machen Cupcakes" in der Nähe des Viktualienmarkts eure tägliche Dosis Blätterteig, Buttercreme und Schokotopping. Wie schmecken Cronuts und sind sie wirklich so toll, wie alle meinen? Wir haben uns alle drei Sorten Cronuts besorgt und den Test gemacht.

Cronuts! Wir haben die Sorten Natural (l.), Raspberry-Vanilla (M.) und Schoko (r.) getestet.

Cronuts! Wir haben die Sorten Natural (l.), Raspberry-Vanilla (M.) und Schoko (r.) getestet.

Cronuts: Der Hype startete in New York

Cronuts wurden im Mai 2013 in New York vom Bäcker Dominique Ansel erfunden. Der Franzose tüftelte über zwei Monate an der perfekten Rezeptur für die Kreuzung aus Croissants und Donuts. Die Herstellung von Cronuts kann bis zu drei Tagen dauern. Sind sie allerdings fertig, sollte man sie am besten auch direkt essen. Lange halten sich Cronuts nämlich nicht.

In New York hat sich mittlerweile ein regelrechter Hype um die begehrten Cronuts entwickelt. Etwa 300 Cronuts werden täglich in der Bäckerei von Dominique Ansel hergestellt, pro Monat gibt es dort nur eine Sorte Cronuts. Schon um 5.30 Uhr morgens stehen die ersten Kunden vor dem Laden und warten darauf, dass die Bäckerei um 8 Uhr endlich öffnet. Bis dahin windet sich die Menschenschlange schon um den ganzen Block. Vorbestellungen sind aktuell überhaupt nicht möglich. Fünf Dollar zuzüglich Mehrwertsteuer kostet ein original Cronut in New York. Aber was macht ihn so besonders?