Blurring: Der Real-Life-Filter für eure Haut

Wäre es nicht hervorragend, wenn wir statt Instagram-Filter unserer Haut im echten Leben einen Weichzeichner-Look verpassen könnten? Der neueste Beauty-Trend aus Korea - genannt Blurring (also Unschärfe) - verspricht genau diesen Effekt. Was sich auf Anhieb anhört, als wäre es zu schön, um wahr zu sein, soll angeblich wirklich funktionieren. Spezielle Blur-Cremes sollen uns einen makellosen Teint zaubern und das soll ganz natürlich aussehen. Wir haben uns das mal genauer angesehen und verraten euch, wie Blurring funktioniert und ob wir in Zukunft tatsächlich auf unsere Foto-Filter verzichten können!

Blurring

Blurring - so wird der Fotofilter für den Teint erreicht

Blurring - makelloser Teint dank Blur-Cremes?

Blur bedeutet übersetzt verschwommen oder verwischt - und genau das verspricht der neue Beauty-Trend aus Korea für unsere Haut. Nämlich einen weichgezeichneten Look, der dabei total natürlich aussehen soll. Spezielle Blur-Cremes sollen für diesen Fotofilter-Effekt sorgen - sie haben eine ganz leichte Textur und nur einen Hauch von Farbe. Man könnte sie als Mischung von AA-, BB-, CC--, DD- und EE-Cremes bezeichnen, denn sie kaschieren nicht nur, sondern beinhalten auch pflegende Inhaltsstoffe und sollen anders als ein Concealer oder Foundation ihre Wirkung erst auf der Haut entfalten. Sozusagen ein All-in-One-Produkt.

Die besten Blur-Cremes auf dem deutschen Markt zum Nachkaufen:

Doch nicht nur mit speziellen Blur Cremes soll man den Effekt erreichen. Auch mit CC-Cremes, Primer oder anderen Cremes mit leichten Texturen soll der Blurring-Effekt gelingen. Es kommt nur auf die richtige Technik an.

So funktioniert Blurring

wie funktioniert blurring

Seinen Anfang genommen hat Blurring bei den Lippen. Statt die Farbe exakt und auf der ganzen Lippenfläche aufzutragen, wird dabei nur ein Farbtupfer aufgetragen und dann verblendet - das sorgt für einen natürlichen, weniger "geschminkt aussehen"-Look. Gleiches gilt auch für die Foundation. Man trägt punktuell Make-up oder eben spezielle Blur-Cremes auf und verblendet sie anschließend mit einem Pinsel oder den Fingern. Kleine Unebenheiten, Pickel oder Pigmentstörungen werden so leicht überdeckt aber eben nicht überzeichnet, denn der Look soll natürlich bleiben. Kleine Makel sollen nicht zu 100% kaschiert werden, sondern eben nur weichgezeichnet.

Und das ist auch das Schöne an dem neuen Beauty-Trend - es geht nicht darum, perfekt auszusehen, sondern darum, das Beste aus sich zu machen. Die koreanische Beauty-Expertin und Mitbegründerin der Beauty-Marke Soko Glam Charlotte Cho bringt es in einem Interview mit Marie Claire zum Thema Blurring auf den Punkt und sagt: "Korean women are finding that in the age of HDTV and up close and personal high-res selfies, your flaws can be clearly seen. So, it's better to 'blur' out your look a bit—using makeup and foundation to blur your blemishes, pores—but at the same time, keep it natural." In Zeiten von perfekt bearbeiteten Selfies finden es koreanische Frauen also wichtiger natürlich auszusehen und sie selbst zu bleiben. Kleine Makel werden weichgezeichnet, aber eben nicht ausgelöscht.