Blähbauch - was tun?

Viel Luft um nichts? Kommt darauf an, denn ein Blähbauch kann in vielen Situationen ganz schön unangenehm sein - vor allem, weil er oft mit so manchen Begleiterscheinungen daherkommt. Stellt euch also vor, ihr sitzt in einer Besprechung, und euer Darm rumort wie wild. Oder ihr trefft euch zum ersten Date, und euer Bauch zeichnet sich im engen Top unförmig ab. Doch wie entsteht überhaupt ein Blähbauch - und was kann man dagegen tun? Wir klären euch auf!

Blähbauch was hilft?

Schmerzhaft und unangenehm: Was hilft gegen einen Blähbauch?

Luft im Bauch

Es spannt, es zwickt, es drückt: Wenn zu viel Luft im Bauch ist, kann das für den Betroffenen ganz schön unangenehm sein. Doch keine Panik, bei einem Blähbauch handelt es sich nicht um eine schlimme Krankheit! Außerdem musste jeder von uns schon darunter leiden - doch darüber sprechen mag man wohl in den seltensten Fällen, zu peinlich ist das Thema Blähungen. Doch wir machen Schluss damit - Freiheit für die Flatulenz!

Blähungen Ursachen

Die Ursachen für einen Blähbauch - und seine Folgen, nämlich: Blähungen - sind vielfältig. Blähende Lebensmittel stehen ziemlich weit oben: Zwiebeln zum Beispiel, Kohl und Linsen. Aber auch zu schnelles Essen, fettige Speisen, Stress und das "Verschlucken" von Luft können einen Blähbauch hervorrufen. Und klar, die Luft will raus - und es gibt dafür auch nur einen, von Mutter Natur festgelegten Weg. Doch der wird zur Sackgasse, wenn man in Gesellschaft ist - nun, er sollte es zumindest werden. Aber nur mal so nebenbei: Wir Mädchen machen das ja sowieso nicht! Furzen? Pupsen? Nie gehört!

Blähungen: Ursachen und was dagegen hilft

Blähungen, Flatulenzen, Luft im Bauch und andere Verdauungsprobleme sind noch immer Tabuthemen, die gerne totgeschwiegen werden. Zu Unrecht, denn Betroffene leiden häufig sehr unter den Beschwerden, trauen sich kaum mehr unter Menschen - dabei gibt es Abhilfe und mit einfachen Mitteln lassen sich Blähungen häufig in den Griff bekommen. Wir klären über die Ursachen auf und verraten, welche Mittel gegen Blähungen tatsächlich helfen, was die Ernährung damit zu tun hat, wann Hausmittel ausreichen und wann ein Gang zum Hausarzt unumgänglich ist!
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Blähbauch - was tun?

Genau genommen muss man an einen Blähbauch differenziert herangehen: Denn was wir als Luft im Bauch und Blähungen abtun, ist medizinisch gesehen eigentlich etwas anderes (nämlich Flatulenz). Ein Blähbauch wird in der Fachsprache als "Meteorismus" bezeichnet, was so viel wie übermäßige Gasansammlung im Darm bedeutet, die in vielen Fällen nicht entweichen kann. Die Gase entstehen durch Bakterien, die für die Verdauung von Nahrungsmitteln verantwortlich sind, als Folge wird der Bauch aufgebläht, er verhärtet sich und es kommt zu Schmerzen im Oberbauch.

Anhaltende Blähungen und Spannungsgefühle im Bauch können auch auf Krankheiten hinweisen, wie etwa bakterielle Entzündungen des Darms, der Bauchspeicheldrüse oder Pilzbefall. Auch Lebensmittelunverträglichkeiten oder ein Reizdarmsyndrom können hinter einem Blähbauch stecken. Am besten lasst ihr eure Symptome bei einem Arzt abklären.

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Blähbauch Hausmittel

Es lässt sich aber auch selbst etwas gegen den Blähbauch tun: Gründlich kauen ist zum Beispiel schon ein Anfang und das Verzichten auf rohes Gemüse und zu scharfe Speisen. Auch ausreichend Bewegung ist hilfreich - und dann gibt es noch ein paar bewährte Hausmittel gegen einen Blähbauch: Fenchel, Kümmel oder Anis beugen Blähungen vor, als Würzmischung oder in Form von Tee. Denn wenn es bei uns im Darm rumort, muss das ja nicht gleich jeder mitbekommen.

Auch das solltet ihr euch mal ansehen: Jeder Zweite ist Träger von Candida - einer Gruppe von Hefepilzen - und weiß davon gar nichts. Die Pilzinfektionen bleiben oft unentdeckt, sind aber Auslöser für vielseitige Beschwerden - Alles über Darmpilz und was dagegen hilft