Beta-Carotin - gibt das schöne Bräune?

Carotinoide sind in vielen Gemüse- und Obstsorten und haben in Form von Vitamin A wichtige Auswirkungen auf Funktionen unserer Körpers. Erfahrt hier alles über den Inhaltsstoff, seine Effekte und die bräunende Wirkung von Beta-Carotin.

Beta Carotin kann die Bräune verstärken - dafür müsste man aber täglich etwa ein Pfund Karotten essen - und das über drei Wochen lang!

Beta Carotin kann die Bräune verstärken - dafür müsste man aber täglich etwa ein Pfund Karotten essen - und das über drei Wochen lang!

Wirkung von Beta-Carotin

Beta-Carotin - auch Provitamin-A genannt - gehört zu den Inhaltsstoffen, die unter dem Begriff Carotinoide zusammengefasst werden und die für die appetitlichen Farben rot, gelb und orange unserer Lebensmittel verantwortlich sind. Diese orangefarbigen oder roten Naturfarbstoffe, die in Paprika, Karotten, Aprikosen und anderem Gemüse und Obst enthalten sind, werden im Körper zu Vitamin A umgewandelt. Auf diese Weise reduziert das Beta-Carotin Oxidationsprozesse, steuert das Immunsystem, reguliert das Zellwachstum und erfüllt darüber hinaus noch viele weitere wichtige Funktionen im Körper.

Beta-Carotin wirkt entzündungshemmend

Beta-Carotin beugt Herzerkrankungen vor, schützt vor Krebserkrankungen und wirkt sich positiv auf die Hirnfunktionen aus. Außerdem wirkt es entzündungshemmend und ist in Form von Vitamin A wichtig für die Sehfähigkeit. Zuletzt verstärkt Beta-Carotin auch noch den hauteigenen UV-Schutz! Eine Sonnencreme kann Carotin natürlich nicht ersetzen.

Wenn wir sehr viele Carotinoide aufnehmen, lagert unser Körper sie als Vorrat in der Leber, im Fettgewebe und auch in der Haut an. Nehmen wir länger als drei Wochen mindestens 30 Milligramm Carotinoide am Tag zu uns (entspricht etwa 500 Gramm Karotten), kann es zu einer sichtbaren Veränderung unser Hautfarbe kommen. Sie tendiert dann zu orangebraunen Farbnuancen. In Umfragen hat sich ergeben, dass die durch Carotin entstandene Bräune besser ankommt, als die Solariumbräune.

Die besten Beta-Carotin-Quellen

Zu den wichtigsten Quellen für Beta-Carotine zählen Süßkartoffeln, Kürbisse, Rote Bete, Karotten, Tomaten, Paprika, Aprikosen, Mangos, Papayas und Melonen. Am besten ungekocht, damit die Carotine hier nicht verloren gehen! Glaubt man nicht sofort, sind aber auch tolle Beta-Carotin-Quellen: Spinat, Grünkohl und Brokkoli (diese Sorten kochen!) In einem Kilogramm Karotten befinden sich etwa 70 Milligramm Carotin. Aber wer isst schon ein Kilogramm pro Tag? Wir nehmen also nicht genügend Carotin durch die Nahrung auf, um eine Veränderung der Haut zu bemerken