Jolie.de Leserin trifft Hugh Jackman
Filmstar Hugh Jackman hautnah: Jolie.de der Leserin Julia S. durfte den Sexiest Man Alive beim Meet & Greet in Berlin persönlich treffen. Nach der Pressekonferenz zu "X-Men Origins: Wolverine" am 18. April durfte Julia dem Wolverine nochmal ganz privat auf den Zahn fühlen. Hier verrät Sie, ob Hugh Jackman in echt auch so sexy ist wie auf der Leinwand!
Jolie.de Leserin Julia mit Hugh Jackman
"Es ist Mittwoch, 12 Uhr. Ich habe gerade Abivorbereitung in der Schule. Draußen wunderschönes Wetter, Osterferien und ich sitze in der stickigen Mensa. Plötzlich klingelt mein Handy- meine Mum, mit der wohl besten Nachricht dieses Jahres! Ich fahre nach Berlin, zu Hugh Jackman, schon am Freitag!
Wenige Telefonate und Internetrecherchen später sitze ich am Freitagmorgen um kurz nach 1 Uhr nachts im Zug nach Berlin. Der Preis beinhaltet Fahrt, Hotel und das Meet&Greet für zwei Personen, nämlich mich und meine beste Freundin. Nur ist die Person neben mir circa 30 Jahre älter und nennt sich Mama. Meine beste Freundin liegt stattdessen mit einem gerissenen Band im Krankenhaus und wartet auf ihre OP.
In Berlin angekommen verbringe ich meinen Tag damit mich perfekt auf Hugh Jackman vorzubereiten. Ich kenne mittlerweile wohl jede im Internet veröffentliche Biografie über ihn und sämtliche Filme in denen er jemals mitgespielt hat. Natürlich darf auch die Optik nicht leiden und so war ein Besuch bei meinem Lieblingsfriseur Jan unumgänglich. Er erleichterte mich um rund 20 Zentimeter Haare und zauberte mir eine wunderbare Frisur a là Heidi Klum. An diesem Abend ging ich besonders früh zu Bett um an meinem großen Tag topfit zu sein.
Ich war extra früh aufgestanden, um eine halbe Ewigkeit im Bad Zeit zu haben- man trifft schließlich nicht alle Tage den Sexiest Man Alive. Nach dem Frühstück machte ich mich dann mit dem Bus in Begleitung meiner Mutter auf den Weg zum Hotel "de Rome". Nachdem ich nochmals geschätzte 1, 5 Kilometer zu Fuß zurückgelegt hatte, stand ich endlich davor. Vor dem Hotel hatte sich schon eine Traube von Fans angesammelt, die auf Autogramme von Hugh Jackman hofften. Schon ein wenig stolz lief ich an den Autogrammjägerinnen vorbei. Innen wurde ich schon erwartet und bekam Zutritt zu einer Art Lounge, in der die ganzen Journalisten warteten und Tee tranken. Ich setzte mich zu ihnen und beobachtete wie sie sich noch schnell Notizen machten und Lebensläufe lasen. Während ich schon ein wenig nervös auf meinem Sessel herumrutschte waren die anderen ganz ruhig. 15 Minuten vor 10 Uhr wurden die Türen zu dem Raum geöffnet, wo die Pressekonferenz stattfinden sollte. Ich setzte mich in die dritte Reihe auf den für mich reservierten Platz. Dort musste ich dann noch eine halbe Stunde voller Unruhe warten.
Die Türen schlossen sich. Es herrschte Totenstille bei den Reportern. Jeder starrte gebannt auf den Platz, wo Hugh Jackman gleich sitzen sollte. Dann kam er endlich: Ein großer, schlanker, gut gebräunter Hugh Jackman, der wohl nicht nur die weiblichen Journalisten mit seinem freundlichen "Guten Morgen" in seinen Bann zog. Von ihm aus hätte es auch sofort losgehen können, wären da nicht die Mikrofone für die Fragesteller gewesen, die plötzlich verstummten.
Ein Reporter versuchte es ohne, doch obwohl jeder im Saal nach der siebten Wiederholung seinen Namen kannte, war die Frage immer noch nicht bei Herrn Jackman angekommen. Nach ungefähr fünf Minuten funktionierte die Technik endlich wieder und die Pressekonferenz konnte beginnen. Obwohl es um seinen neuen Film Wolverine ging, beantwortete er auch jede andere Frage gerne. So lies er uns an seinen Deutschkenntnissen teilhaben: "Was macht das Vogel? Es sitzt im Baum." Und erzählte, dass er bereits drei Eheringe auf den Gründen der Ozeane habe und zur Strafe nun einen neuen, überdimensional schweren Ring bekommen habe, welchen er unmöglich wieder verlieren könne. Kaum war die letzte Frage gestellt, verschwand Hugh Jackman so schnell wieder wie er gekommen war. Doch genau da lag mein Vorteil: Ich durfte mit!
In einem zweiten Konferenzsaal des Hotels de Rome war es dann endlich so weit. Kaum hatte ich meine Sachen abgelegt, stand er auch schon hinter mir. Er begrüßte mich herzlich und entschuldigte sich, dass ich wegen ihm so weit fahren und so früh aufstehen musste. Aber um ehrlich so sein, für Hugh Jackman wäre ich wohl auch nach Berlin gelaufen. Ich bekam ein von ihm für mich signiertes Bild zum Film Wolverine. Dann machten wir noch einige Bilder zusammen. Während ich mich dabei nur neben ihn stellen wollte, nahm er mich sofort in den Arm. Leider blieb für weitere Gespräche außer dem üblichen Smalltalk keine Zeit, denn er musste schon wieder zum nächsten Termin. Ich blieb zurück mit einem Lächeln, welches mir noch zwei Tage auf den Lippen blieb, bis ich mich am Sonntag wieder auf den Weg nach Hause machte.
Ich muss gestehen, ich habe nicht wirklich viel Erfahrung mit Weltstars, wie Hugh Jackman einer ist, aber dass er ein so natürlicher und herzlicher Mensch auch gegenüber seinen Fans ist, hätte ich nicht erwartet. Das war das wohl beste Wochenende, das man sich vor dem Abistress vorstellen kann."
Julia S.
dreamfly04.05.2009 - 11:31
CaH02.05.2009 - 13:58
DeniseKleefisch29.04.2009 - 20:27 








