Die zehn fiesesten Fangfragen im Vorstellungsgespräch
Schwierige, unangenehme Fangfragen im Vorstellungsgespräch sind gefürchtet. Wer die Frage hinter der Fangfrage erkennt und in jeder Situation ruhig, höflich und selbstsicher bleibt, hat gute Karten. Denn Fangfragen in Vorstellungsgesprächen sind kleine Stresstests, mit denen Personaler und angehende Chefs hinter die hübsche "Fassade" eurer Bewerbung schauen und eure spontane Reaktion checken wollen. Wir haben für euch die zehn fiesesten Fangfragen in Vorstellungsgesprächen und die besten Antworten und Taktiken auf die gemeinen Fragen zusammengestellt.
Ein Vorstellungsgespräch! Wie schön! Leider können dabei Fragen aufkommen, die gar nicht gestellt werden dürften. Wie ihr euch dann am besten verhaltet, lest ihr hier! (Bild: Thinkstock)
Fangfragen im Vorstellungsgespräch können Bewerber ganz schön aus dem Konzept bringen. Und genau deshalb werden sie gestellt. Die Personaler wissen natürlich, wie provozierend die fiesen Fragen sind. Sie stellen sie, um zu testen, wie ihr in Stresssituationen reagiert, ob ihr loyal und selbstbewusst seid oder ob ihr euch in Widersprüche verstrickt.
Dabei greifen sie auf gesprächspsychologische Techniken und Tricks zurück, zum Beispiel indem sie unsachlich oder persönlich werden oder eine eurer Aussagen als unglaubhaft darstellen.
Wenn ihr euch von den Fangfragen so einschüchtern lasst, dass ihr vor lauter Unsicherheit nervös werdet und kein Wort mehr rauskriegt, habt ihr schnell verloren. Das gilt auch für den umgekehrten Fall: Also dann, wenn ihr euch von der Fangfrage provozieren lasst und aggressiv werdet.
Die beste Taktik ist: gelassen, höflich, souverän und selbstsicher bleiben. Hört sich einfach an, kann aber ganz schön schwer sein, denn verständlicherweise seid ihr beim Vorstellungsgespräch aufgeregt und wollt euch von eurer besten Seite zeigen, um den Job zu bekommen.
Am besten begegnet ihr den Fangfragen im Vorstellungsgespräch, indem ihr euch auf sie vorbereitet. Aber Vorsicht: Auswendig gelernte Antworten auf Fangfragen erkennen erfahrene Personaler schnell. Denn mal ehrlich: Wer antwortet schon ohne Luft zu holen wie aus der Pistole geschossen, wenn er erst mal nachdenken muss? Kurz nachzudenken ist also okay.
Wenn ihr euch erst mal sammeln müsst, könnt ihr einen Schluck Wasser trinken oder euch mit einer Floskel wie "Das ist eine gute Frage" ein paar Sekunden Luft verschaffen. Klar, dass die Experten auch die Antwort-Tipps für Fangfragen aus den zahlreichen Bewerbungsratgebern für Vorstellungsgespräche kennen und das große Gähnen kriegen, wenn sie fünfmal hintereinander das Gleiche hören.
Besser ist es, wenn ihr eure Schlagfertigkeit in kleinen Rollenspielen trainiert. Bittet eure Freunde sich fiese, provozierende, unangenehme Fangfragen auszudenken und sie euch zu stellen. Oder übt mit unseren zehn fiesen Fangfragen, die euch in Vorstellungsgesprächen begegnen können, spontan und clever zu reagieren.
Noch mehr Tipps rund um eure Bewerbung hier: bewerbung.net
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