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Beziehung

Beziehungs-Ratgeber: Mehr Verständnis für den Partner

29.12.2008
| 16:57 |
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Paartherapeutin Mia von Waldenfels

Paartherapeutin Mia von Waldenfels

Tierischer Beziehungssratgeber: Mia von Waldenfels beschreibt in Ihrem Buch "Ich wie Ich und Du wie Du" wie Paare dank einer Bären-Kommunikation Krisen meistern können. Wie Sie eine glückliche Beziehung führen können und die Liebe auch auf Dauer nicht verblasst, haben wir für Sie bei der Autorin selbst recherchiert.

Jolie.de: Wie schaffe ich es, eine glückliche Beziehung zu führen?


In unserer Vorstellung wünschen wir uns oft den perfekten Mr Right. Wie im Märchen gehen wir davon aus, dass Prinz und Prinzessin "glücklich, bis an ihr Lebens Ende leben". Dabei müsste man eigentlich sofort fragen: "Aber wie?"


Jolie.de: Gibt es denn eine Faustregel für eine funktionierende Beziehung?


Sie sollte Ihren Partner nicht als selbstverständlich nehmen und immer frisch an jede Begegnung herangehen. Dabei sollten Sie sich immer vor Augen halten dass der Partner nicht dazu verdammt ist, mit Ihnen wie in einem Gefängnis zusammen zu leben.


Die Eigenarten des Anderen sollten Sie wie ein fremdes Land betrachten und zu schätzen wissen.


Sie sollten nicht denken "Warum macht er dies und das?" sondern "Aha, er macht das so, interessant." Essentiell für eine glückliche Beziehung ist, dass wir uns von der Vorstellung eines andauernden "Wir-Gefühls" verabschieden.


Der Partner ist kein Klon von einem selbst. Wir sind gerade von den Unterschieden des anderen, wie im Magnetismus, angezogen. Deswegen sollten wir versuchen den anderen nicht zu unserer Wunschvorstellung "umzuformen", sondern ihn in seiner Andersartigkeit zu schätzen.


Jolie.de: Statt diese Andersartigkeit anzunehmen, überraschen wir uns aber doch eher bei dem Gedanken "Den kann ich mir ja noch erziehen!": Wie schaffen wir es den Drang abzustellen, den Partner verändern zu wollen?


Sie sollten den Partner wie jemanden aus einem anderen Land oder einen Außerirdischen von einem anderen Stern betrachten. Eigenarten sollten eher neugierig und interessiert wahrgenommen, anstatt kritisch beäugt zu werden.


Man sollte wie in Freundschaften einen spielerischen und lockeren Umgang miteinander üben und die Verbissenheit herausnehmen.




Lesen Sie auf der nächsten Seite wie Sie Ihr Sexleben lebendig halten und was es mit "Schönheitsoperationen für die Seele" auf sich hat ...

 
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